Westturmanlage

Das westliche Turmmassiv blieb lange unvollendet. Erst seit 1908 stehen die beiden heutigen neogotischen Zwillingstürme. Der Architekt Carl Schäfer hatte den Wettbewerb um die Erbauung der Türme gewonnen und ließ diese wunderbaren Zierwerke mit vielerlei Skulpturen, Wasserspeiern, Fialen und Krabbenschmuck errichten. Zum Bau waren die Türme noch völlig sandsteinfarben. Im Laufe der Jahrzehnte setzte der Sandstein seine normale grauschwarze Patina an.

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    Ein schwerer Sturm hatte 1413 provisorische Glockentürme aus Holz herabgeworfen. Den Anstoß zum Weiterbau gaben die sächsischen Landesherren Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht. Baumeister Arnold von Westfalen, der Architekt des benachbarten Schlosses, entwarf 1470 die Pläne für eine spätgotische Westturmanlage.

    Arnold von Westfalen entwickelte eine neuartige Lösung mit einem Wandpfeilersystem. Zwischen den Pfeilern sind gewaltige Nischen mit geschwungenen Seitenflächen ausgebildet. In der dünnen Rückwand öffnen sich unverglaste Maßwerkfenster. Frei schwebende, offene Treppenarme verbinden die Turmpfeiler.

    Bis zu seiner Vollendung der Türme mit beiden Turmaufsätzen 1908 stand die Westfassade mit einem flachen Plateau als Abschluss auf der dritten Etage.

     

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